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In der Bundesrepublik Deutschland darf im Prinzip jeder Hunde züchten. Und die Ausstellung von Ahnentafeln ist ebenfalls nicht gesetzlich reglementiert. Deshalb sind Inserate und Anzeigen mit dem Hinweis "mit Ahnennachweis" bzw. "mit Zertifikat" mit Vorsicht zu behandeln. Häufig werden Ahnentafeln oder ähnliche Papiere mit Angaben geliefert, deren Inhalt nicht nachprüfbar ist - nicht selten sogar nachweislich falsch ist.
Besondere Vorsicht ist angebracht, wenn in Zeitungsinseraten gleichzeitig viele Rassen angeboten werden. Hier handelt es sich oft um Hundehändler, die nur kommerzielle Interessen verfolgen.
Nur Ahnennachweise mit dem Gütesiegel "VDH" gewährleisten, daß die darin enthaltenen Angaben korrekt sind und strenge Wurf- und Zuchtkontrollen durchgeführt wurden. Die Zuchtwarte der VDH-Mitgliedsvereine sind besonders ausgebildete und erfahrene Fachleute, die auch erkennen, ob die Hunde entsprechend geprägt und sozialisiert auf das Leben in einer Familie vorbereitet wurden, und deren Urteil man vertrauen kann.
In der Bundesrepublik werden jährlich 450 000 Hunde geboren. In die Zuchtbücher des VDH werden ca. 120 000 Welpen eingetragen. Legt man anderenorts möglicherweise mehr Wert auf das Exterieur der Hunde, geht es beim VDH in erster Linie um die Gesundheit der Hunde. So werden Modeerscheinungen unterbunden, die zu einem explosionsartigen Anwachsen der Welpeneintragungen führen können, mit der Gefahr, daß Gesundheit und Wesensfestigkeit der Tiere nicht mehr gewährleistet sind.
Weitere Informationen: VDH, Westfalendamm 174, 44141 Dortmund Tel.: 0231/56500-0, Fax: 0231/59 24 40
VDH-Homepage: http://www.vdh.de/
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